Studie: Das würden die Deutschen für einen sofortigen Corona-Impftermin bezahlen

Corona-Impfung: Wer will sie sofort und zu welchem Preis?

Hamburg, 04. März 2021 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist mehr als die Hälfte der Deutschen bereit, für einen vorgezogenen Impftermin gegen SARS-CoV-2 Geld zu bezahlen. Ferner gibt die Studie Aufschluss darüber, wie viel Euro sich die Befragten im Durchschnitt den Soforttermin kosten lassen würden.


Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Februar 2021 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage über sein Online-Panel www.befragmich.de 2.431 Deutsche im Alter zwischen 18 und 69 Jahren zum Thema Impfung gegen SARS-CoV-2 befragt. Es galt herauszufinden, ob Deutsche, die mit dem Impfen noch nicht an der Reihe sind, für einen sofortigen Impftermin bezahlen würden.

Das Ergebnis: Unter den 2.431 Befragten besteht ein Kaufinteresse von 56 Prozent. Damit ist mehr als jeder zweite Befragte am sofortigen Impfschutz interessiert. Diese Zahl deckt sich mit den Ergebnissen einer Umfrage des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), deren Daten zwischen dem 19. Januar und 1. Februar erhoben wurden. Demnach wollten sich 62 Prozent der Deutschen gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Zudem wurde im Rahmen der Befragung ermittelt, wie viel die Deutschen im Schnitt bereit wären, für ihren vorgezogenen Impftermin zu bezahlen. Dabei wurde ein mittlerer Marktpreis in Höhe von 20,83 Euro ausgemacht. Bemerkenswert: Bei den 18-29-Jährigen liegt die Zahlungsbereitschaft mit 25,60 Euro deutlich höher als bei den über 60-Jährigen (19,90 Euro). Ferner zeigen sich die Frauen (23,80 Euro) klar zahlungsbereiter als die Männer (18,10 Euro).

Auf Basis der Ergebnisse lässt sich die allgemeine Impfstimmung in Deutschland ablesen. „Dafür dass die Impfung aktuell der einzige Weg zurück zu einem normalen Leben zu sein scheint, hält sich das Interesse an einem sofortigen Impftermin doch sehr in Grenzen. Pleiten, Pech und Pannen von der Bestellung über Terminvergabe bis hin zur Kommunikation haben in der Bevölkerung offenbar für eine erhöhte Unsicherheit gesorgt“, so Norman Habenicht, Head of Marketing & Communications bei SPLENDID RESEARCH.

Zur Methodik: Die Zahlungsbereitschaft wurde mit einem Price Sensitivity Measurement (PSM) ermittelt. Dabei kam der klassische Van-Westendorp-Test mit der Newton-Miller-Smith Erweiterung zur Berücksichtigung der Kaufwahrscheinlichkeit zum Einsatz.

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